«Sibylle Lewitscharoff – Das Pfingstwunder»

November 2016

«Sibylle Lewitscharoff – Das Pfingstwunder»

Rom im Jahre 2013. Der Ort ist prachtvoll, die Stimmung aufgeräumt: Mit Blick auf den Petersdom tagen 34 renommierte Danteforscher- und übersetzer im altehrwürdigen Saal der Malteser auf dem römischen Aventin. Im Zentrum steht die «Göttliche Kommödie», Dante Alighieris realismusgetränkter Einblick in die jenseitigen Welten Himmel, Hölle, Purgatorium. Einer der eifrig Debattierenden ist Gottlieb Elsheimer, Frankfurter Romanist und nach eigener Einschätzung eher ein Kandidat fürs Fegefeuer als fürs Paradies. Bei aller Leidenschaft für den Forschungsgegenstand scheint ihm das zunehmend ausgelassene Verhalten der Kollegen seltsamer und seltsamer. Als die Kirchenglocken das Pfingstfest einläuten, bahnt sich womöglich ein neues Pfingstwunder an.

Sibylle Lewitscharoff (*1954 in Stuttgart) studierte Religionswissenschaften und Soziologie in Berlin. Sie schreibt Prosa und Essays. Für die Erzählung «Pong» erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Roman «Apostoloff» wurde 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Die Autorin ist auch künstlerisch tätig: 2009 gestaltete Sibylle Lewitscharoff eine Ausstellung im Deutschen Literaturarchiv Marbach zum Thema «Der Dichter als Kind».
Die Georg-Büchner-Preisträgerin 2009 ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Berliner Akademie der Künste.

Der Roman «Das Pfingstwunder» steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2016.

Moderation: Manfred Papst, NZZ am Sonntag


Eintritt CHF 20 / ermässigt CHF 17
Türöffnung: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

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