Programm Mai & Juni 2021


Zentralschweizer Literaturzirkel 2021

 

«Zwischen den Welten – Zwischenwelten
Ayad Akhtar, Ann Petry, Ocean Vuong, Dragica Rajčić Holzner»

Lektüre- und Diskussionsformat in Altdorf, Lachen, Luzern, Zug, Stans & digital zwischen
Juni und Oktober 2021

 

  • Ayad Akhtar, «Homeland Elegien», Classen Verlag 2020
    aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren
  • Ann Petry, «The Street», Nagel und Kimche, 2020
    aus dem Amerikanischen von Uda Strätling
  • Ocean Vuong, «Auf Erden sind wir kurz grandios», Hanser 2020
    aus dem Amerikanischen von A.-K. Mittag
  • Dragica Rajčić Holzner, «Liebe um Liebe», Matthes & Seitz, 2020

Im Zentrum der dritten Ausgabe des vom lit.z initiierten Zentralschweizer Literaturzirkels stehen drei Romane aus der amerikanischen und ein Titel aus der Schweizer Gegenwartsliteratur, die sich mit Fragen rund um Identität und Integration von Minderheiten in die Mehrheitsgesellschaft beschäftigen, ausgedehnte Lektürestunden verheissen und Stoff für kontroverse Diskussionen bieten.

 

Das Lese- und Austauschformat findet unter der Leitung von Christine Eggenberg, Theres Roth- Hunkeler, Luzia Stettler und Lydia Zimmer statt.

 

Teilnehmer*innenzahl pro Zirkel: max. 12 Personen
Teilnahmegebühr: CHF 120 (inkl. Lesung von Dragica Rajčić und Apéro im lit.z)
Anmeldung bis 7. Juni 2021 an info@lit-z.ch, mit der Bitte um Angabe des Zirkels Altdorf/Lachen/Luzern/Zug/digital, Email, Telefonnummer und postalischer Adresse.
Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer*innen das im Zentrum des Abends stehende Buch gelesen haben und an allen Abenden teilnehmen.
Weitere Auskünfte: Sabine Graf, Intendantin lit.z, sabine.graf@lit-z.ch, 041 610 03 65

 
 

Literaturzirkel Kantonsbibliothek Uri, Altdorf
Leitung: Lydia Zimmer, Literaturvermittlerin, Gründerin Literaturecho
Montag, 28. Juni, 19 Uhr | Ayad Akhtar, «Homeland Elegien»
Montag, 23. August, 19 Uhr | Ann Petry, «The Street»
Montag, 27. September, 19 Uhr | Ocean Vuong, «Auf Erden sind wir kurz grandios»
www.kbu.ch

Literaturzirkel Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Leitung: Luzia Stettler, Literaturredaktorin SRF
Montag, 21. Juni, 19 Uhr | Ayad Akhtar, «Homeland Elegien»
Montag, 23. August, 19 Uhr | Ann Petry, «The Street»
Montag, 27. September, 19 Uhr | Ocean Vuong, «Auf Erden sind wir kurz grandios»
www.zhbluzern.ch

Literaturzirkel Mediothek Lachen
Leitung: Christine Eggenberg, Bibliothekarin, Dozentin
Montag, 21. Juni, 19 Uhr | Ayad Akhtar, «Homeland Elegien»
Montag, 23. August, 19 Uhr | Ann Petry, «The Street»
Montag, 27. September, 19 Uhr | Ocean Vuong, «Auf Erden sind wir kurz grandios»
www.mediothek-lachen.ch 

Literaturzirkel Bibliothek Zug
Leitung: Theres Roth-Hunkeler, Autorin, Dozentin
Montag, 21. Juni, 19.15 Uhr | Ayad Akhtar, «Homeland Elegien»
Montag, 23. August, 19.15 Uhr | Ann Petry, «The Street»
Montag, 20. September, 19.15 Uhr | Ocean Vuong, «Auf Erden sind wir kurz grandios»
www.bibliothekzug.ch

Literaturzirkel digital
Leitung: Lydia Zimmer, Literaturvermittlerin, Gründerin Literaturecho
Sonntag, 27. Juni, 19 Uhr | Ayad Akhtar, «Homeland Elegien»
Mittwoch, 18. August, 19 Uhr | Ann Petry, «The Street»
Mittwoch, 29. September, 19 Uhr | Ocean Vuong, «Auf Erden sind wir kurz grandios»

Gemeinsame Schlussrunde mit Lesung von Dragica Rajčić Holzner im lit.z in Stans
Samstag, 23. Oktober 2021

17.30 bis 18.30 Uhr | Diskussionen in Einzelzirkeln
18.30 bis 19.15 Uhr | Apéro & Suppe
19.30 Uhr | Lesung und Gespräch mit Dragica Rajčić Holzner


Für die grosszügige Förderung des Zentralschweizer Literaturzirkels bedanken wir uns bei der Avenira Stiftung

PDF Dokument zum Zentralschweizer Literaturzirkel 2021

 

Literaturwettbewerb Niklaus von Flüe

«Fridays for Literature»


Zentralschweizer Frühjahrsneuerscheinungen im Gespräch

Bevor das lit.z im März einzelne Veranstaltungen auch digital anbietet, eröffnen wir im Februar ein Schaufenster mit einer Auswahl der schönsten Frühjahrsneuerscheinungen von Autorinnen und Autoren aus der Zentralschweiz:

«Fridays for Literature» bietet immer freitags ein schriftliches Gespräch, das Lust auf die Lektüre und die live Auftritte der Autorinnen und Autoren im Frühjahr macht – denn ohne Publikum, ohne Leserinnen und Leser, keine kreative Strahlkraft:

«Ich bin – es ist Erkenntnis – ein Wesen, das nur strahlt, wenn angeleuchtet.»
(Nora Gomringer, 6. Januar 2021, Süddeutsche Zeitung)



Freitag I 5. Februar 2021

Pascal Zeder im Gespräch mit Béla Rothenbühler über sein Debüt
«Provenzhauptschtadt», Der gesunde Menschenversand 2021;
www.menschenversand.ch
Foto: Nicole Brugger
Interview mit Béla Rothenbühler als PDF

 

Freitag I 12. Februar 2021
Urs Bugmann im Gespräch mit Flavio Steimann über den Roman
«Krumholz», Edition Nautilus 2021;
www.edition-nautilus.de
Foto: Flavio Steimann © Privat
Interview mit Flavio Steimann als PDF

 
Freitag I 19. Februar 2021
Beat Mazenauer im Gespräch mit Martina Clavadetscher über ihren Roman
«Die Erfindung des Ungehorsams», Unionsverlag 2021;
www.unionsverlag.com
Foto: Ingo Höhn
Interview mit Martina Clavadetscher als PDF

 
Freitag I 26. Februar 2021
Florian Bissig im Gespräch mit Judith Keller über ihren Roman
«Oder?», Der gesunde Menschenversand 2021;
www.menschenversand.ch
Foto: Ayse Yavas
Interview mit Judith Keller als PDF

 
Freitag I 5. März 2021
Bernadette Conrad im Gespräch mit Theres Roth-Hunkeler über ihren Roman
«Geisterfahrten», edition bücherlese 2021;
www.buecherlese.ch
Foto: Ayse Yavas
Interview mit Theres Roth-Hunkeler als PDF

 


Radka Denemarková – «Das schreibende Ich»


Post anstelle einer Schreibwerkstatt

Sie gilt als eine der aktuell wichtigsten Literaturstimmen Tschechiens und als eine der unerschrockendsten politischen Stimmen des Landes: Als Writer-in-Residence der Landis & Gyr Stiftung weilte Radka Denemarková die vergangenen Monate in Zug, im lit.z hätte mit ihr eine zweitägige Schreibwerkstatt stattfinden sollen, verschoben ist diese nun auf den Herbst.

Für den Moment übermittelt sie uns in der ihr ganz eigenen Schreibweise einen poetisch-kämpferischen Text, gleichsam ein essayistisches Plädoyer für die Literatur und die Freiheit des Denkens, für das Schreiben und das Aufbegehren in Zeiten zunehmender politischer Bedrängnis: «Das schreibende Ich» – ein Bekenntnis, das wir Ihnen in Zeiten des privaten Rückzugs und der Fragilität allerorten zur Lektüre ans Herz legen.

Text als PDF von Radka Denemarková

 

© Tobias Bohm