07.06.2018

«Kuno Raebers Lyrik – Luzerner Alemannisch und Hochdeutsch»

Lesung, Gespräch, Präsentation Lyrik digital

Kuno Raebers Prosa ist von unorthodoxen Themen geprägt und verweigert traditionelle Formen, was bis heute die öffentliche Akzeptanz erschwert hat. Dies trifft, in geringerem Masse, auch auf Raebers sechs Gedichtbände zu. Eng verflochten mit den Nachlasstexten, bilden sie ein einziges, noch zu entdeckendes lyrisches Gesamtwerk. Von besonderer Auffälligkeit sind die in den letzten Band («Abgewandt Zugewandt») mit aufgenommenen Gedichte in ‚Luzerner Alemannisch'.
Der umfangreiche Nachlass wird betreut vom Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) in Bern.

Peter von Matt erörtert im Gespräch mit Walter Morgenthaler und Thomas Binder das spannende Verhältnis von Raebers Mundarttexten zu seinen hochdeutschen Gedichten.�

Die Texte basieren auf der von Walter Morgenthaler und Thomas Binder erstellten Online-Edition von Raebers Lyrik, die es erlaubt, die Entwicklung jedes Gedichtes von der Notizbuch-Eintragung bis zur Druckfassung im Detail zu verfolgen.

Kuno Raeber ist 1922 in Luzern aufgewachsen, studierte in Basel Geschichte und Philosophie, hat für kurze Zeit die Schweizer Schule in Rom geleitet, in Tübingen und Hamburg gelehrt und von 1958 an bis zu seinem Tod 1992 als freier Autor in München gelebt. 1979 erhielt er den Luzerner Literaturpreis, 1991 den Kunstpreis der Stadt Luzern.

Moderation: Martina Kuoni
Sprecherin: Silvia Planzer

Eintritt: CHF 20 / ermässigt CHF 17
Türöffnung: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungsbeginn: 19.45 Uhr

Details

  • Datum: 07. Juni 2018
  • Zeit: 19:45 Uhr
  • Wo: Literaturhaus Zentralschweiz

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