14.09.2021

Marion Poschmann «Nimbus», «Laubwerk» & Florianne Koechlin «PflanzenPalaver»

 

Vom Wissen um Pflanzen. Eine literarisch-botanische Konversation

Die Schriftstellerin und Lyrikerin Marion Poschmann und die Biologin und Autorin Florianne Koechlin beschäftigen sich in ihren Werken mit der Thematik der Pflanzen und mit den globalen Veränderungen, denen diese ausgesetzt sind. 

Im Gespräch mit der Wissenschaftlerin und Lyrikerin Dr. Melanie Grütter Katz stellen sie ihre Arbeiten vor und tauschen sie sich über künstlerisches, wissenschaftliches und klimapolitisches Wissen aus. Grütters Forschungsprojekt «Vom Wissen um Pflanzen in Kulturen der Alpen» macht unterschiedliche Perspektiven auf das Leben von Pflanzen sichtbar und interessiert sich dabei besonders auch für das Wissen der Künste. 

Verbindet die Schriftstellerin Marion Poschmann in ihrem literarischen Schaffen kulturgeschichtliche Erkenntnisse mit einer formbewusst-sinnlichen Bildlichkeit, so setzt sich Florianne Koechlin in ihren Büchern über ihre Pionierforschung zu Pflanzenkommunikation seit Jahren für ein neues Verständnis von Pflanzen bei. Beide tragen sie zu einer anderen Wahrnehmung des Zusammenlebens von Menschen und Pflanzen bei.

Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Klopstock-Preis 2018 für ihren Roman «Die Kieferninseln» (Suhrkamp 2017), zuletzt mit dem Bremer Literaturpreis 2021 für den Gedichtband «Nimbus» (Suhrkamp 2021) und dem Wortmeldungen-Literaturpreis für ihren Kurztext «Laubwerk» (2021).
Foto Marion Poschmann: © Jürgen Bauer

Florianne Koechlin, geboren 1948, lebt ist Basel, ist Biologin und Autorin; sie befasst sich mit neuen Erkenntnissen zu Pflanzen und anderen Lebewesen – insbesondere Pflanzenkommunikation und Beziehungsnetze – und mit zukunftsfähigen Konzepten in der Landwirtschaft. Ihre Publikationen erscheinen im Lenos Verlag: «Zellgeflüster. Streifzüge durch wissenschaftliches Neuland» (2010), «Von Böden, die klingen und Pflanzen, die tanzen. Neue Erkenntnisse durch wissenschaftliches Unterholz» (2021); darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Malerei, https://www.floriannekoechlin.ch.
Foto Florianne Koechlin: © z.V.g.

Melanie Grütter Katz studierte Sozialpsychologie und Deutsche Literaturwissenschaften und promovierte zu Geschlecht als Kategorie des Wissens an der Universität Basel. Sie forscht derzeit zu Wissen um Pflanzen am Institut für Populäre Kulturen ISEK der Universität Zürich. Ausserdem ist sie Lyrikerin und leitet das Projekt Das Einsame Begräbnis in der Deutschschweiz.

In Kooperation mit Dr. Melanie Grütter, Institut für Populäre Kulturen ISEK, Universität Zürich

Moderation: Melanie Grütter


Eintritt: CHF 20 // CHF 17

Reservation: Covid-19-bedingt bitten wir um Anmeldung (Name, Adresse, Telefonnummer, Email). Neu gilt eine COVID-Zertifikatspflicht (geimpft, getestet, genesen). Bitte halten Sie neben dem Zertifikat auch einen Personalausweis bereit.

Details

  • Datum: 14. September 2021
  • Zeit: 19:45 Uhr
  • Wo: lit.z im Culinarium Alpinum // Klostersaal // Stans

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