Daniel Schreiber
Liebe! Ein Aufruf
Ohnmacht als politisches Grundgefühl unserer Zeit, eine Rhetorik des Hasses und der Menschenverachtung im politischen Diskurs: Unser Zusammenleben ist wieder von mehr Gewalt geprägt. Immer mehr Menschen wenden sich vom Glauben an politisches Handeln ab, ziehen sich ins Private zurück.
Nach seinen vielbeachteten Büchern Allein (2021) und Zeit der Verluste (2023) zeigt der Schriftsteller Daniel Schreiber in seinem Essay Liebe! Ein Aufruf (Hanser, 2025) anhand politischer, philosophischer und sozialhistorischer Beispiele einen radikalen Weg auf: Die Rückbesinnung auf eine Idee der Liebe als politische Kraft. Ein Buch über Widerstand und Trost – und das Wiederfinden einer eigenen politischen Stimme.
«Sein Essay gräbt einerseits schmerzhaft in den Wunden unserer aktuellen Weltlage und weckt andererseits den Mut, unsere Handlungsspielräume mehr zu nutzen und ein Zusammenleben aktiver mitzugestalten.» (Antonia Reiff, NDR Kultur)
Moderation: |
Annina Niederberger |
Ort: |
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Zeit: |
19.45 Uhr |
Eintritt: |
CHF 25, ermässigt CHF 20 |
Foto: |
© Paulina Hildesheim |
In Kooperation mit Lettera – Literaturfest Luzern |