14.09.2022

Erika Burkart «Eine Beschwörung»

Szenische Lesung

Wer war Erika Burkart (1922-2010)? Der bis zu ihrem Tod im Äbtehaus Kapf in Althäusern lebenden, vielfach ausgezeichneten Dichterin selbst war klar: «Die Bezeichnung «Naturlyrikerin» greift zu kurz. Fünfzigjähriger tradierter Irrtum der Rezensenten.» Doch was macht ihr schriftstellerisches Werk aus? Lässt es sich hundert Jahre nach Erika Burkarts Geburt noch in die Gegenwart transponieren?

Diesen Fragen geht das Autor:innenkollektiv RAUF nach und fügt aus Erika Burkarts Texten eine Collage als Basis für einen Beschwörungsabend in O-Tönen. Die DJ Saskia Winkelmann steuert Musik bei, die auch für Erika Burkart von zentraler Bedeutung war.

Von und mit RAUF: Tabea Steiner, Mariann Bühler, Zo Hug, Eva Seck und Saskia Winkelmann
Oeil extérieur: Maja Bagat
Produktionsleitung: Leonora Schulthess

Beitrag im Regionaljournal https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-aargau-solothurn/aargauer-autorin-erika-burkart-eine-beschwoerung-zum-hundertsten?id=12198536

Erika Burkart wurde 1922 in Aarau geboren. Sie ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen des deutschsprachigen Raumes. Die Spannung zwischen Geborgenheit und Entwurzelung prägt ihre künstlerische Existenz, die für sie zwischen zwei Polen angesiedelt ist: die Kindheit im Aebtehaus Kapf, wo der Vater die Gaststube betreut, während die Mutter ihre Töchter ins Reich der Sagen einführt. Für ihr Schaffen wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie starb 2010 in Muri.


Eintritt: CHF 25 // ermässigt CHF 22
Zeichnung: Marianna Weber, Studiododo Berlin

 

Details

  • Datum: 14. September 2022
  • Zeit: 19:45 Uhr
  • Wo: lit.z Literaturhaus Zentralschweiz // Stans

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